Auerwild in den Alpen vom Aussterben bedroht!
ALPENFORUM hat bereits in seinem Gründungsjahr 1995 ein Symposium zur Situation der Waldhühner am Beispiel der Haselwilds im Alpenraum durchgeführt und vor dem drastischen Rückgang ihrer Population gewarnt.
Der im gesamten europäischen Raum zu beobachtende Rückgang praktisch aller Vertreter der Rauhfusshühner- Familie führt auch in der Schweiz zu wachsender Sorge Rolf Anderegg vom Bereich Wildtiere beim BUWAL hat in einem Beitrag der Zeitschrift "Umwelt" die bedenkliche Entwicklung der Auerwildbestände in der Schweiz erläutert. Das ALPENFORUM teilt die vom Autor geäußerten Befürchtungen und fordert dazu auf, alles im Bereich des Möglichen zur Stabilisierung der Waldhuhnbestände zu tun. Hierzu gehört vor allem eine möglichst geringe Beunruhigung und ein konsequenter Biotopschutz in den Kerngebieten. Dass solche Maßnahmen zum Erfolg führen können, zeigt das vom Autor ausgeführte Beispiel der Schwägalp (Toggenburg). Holzschläge zur Verbesserung des Habitat, Maßnahmen zur Beruhigung in den Wäldern und Verzicht auf neue Erschließungen in den 90er Jahren führten dazu, dass sich die Auerhuhnbestände dort stabilisierten.
Quelle:
Rolf Anderegg, "Letzte Chance für das Auerhuhn", Umwelt 2/02. S. 48 und 49.
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