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„Xunde“ Krakau, noch gesünder durch ein Biosphärenprojekt?“ Die Kleinregion der Krakau, besteht aus den drei Gemeinden Krakauhintermühlen, Krakauschatten, Krakaudorf, und liegt im Nordwesten des Bezirkes Murau. Im Grenzgebiet zu Salzburg. Ca. 1.500 Bewohner sind vor Ort vorwiegend in der Landwirtschaft und im Tourismus beschäftigt, ein Großteil der Bewohner pendelt aus und findet Arbeit in den benachbarten Orten Murau und Tamsweg, aber auch in den Ballungsräumen Salzburg und Wien. Die drei Gemeinden der Krakau beschäftigen sich seit 1995 intensiv mit Dorf und Regionalentwicklung. 1995 bis 2000 wurden für jede Gemeinde, Gemeinde und Dorfentwicklungskonzepte erarbeitet und umgesetzt, ab dem Jahr 2000 ging man daran, ein Programm für die Kleinregion Krakau zu entwickeln und umzusetzen. Am Anfang stand dabei die Frage, welche touristischen Entwicklungsmöglichkeiten sich für die Krakau, die den sanften Tourismus propagiert, bieten würden. Aufgrund eines anerkannten Heilmoorvorkommens wurde zunächst an eine Kureinrichtung und die Errichtung eines Wellnesszentrums gedacht. Eine Zielprojektstudie beschäftigte sich mit diesem Vorhaben und kam zu dem Ergebnis, dass die Errichtung eines „Gesundheitszentrums“ ein integratives regionales Gesamtkonzept voraussetzt. Unter dem Leitthema „Das g´sunde Tal“ begann eine Entwicklung, die unter anderem folgende Teilziele verfolgte: Eindeutige Inhaltliche Positionierung der Region und stärkere Präsenz am Freizeit und Tourismusmarkt (gesund urlauben, sich gesund verhalten ect.) Förderung der Identifikation mit dem Gesamtprojekt durch regionale Absicherung der Lebensqualität Absicherung der bäuerlichen Betriebe durch Einleitung einer Zusammenarbeit auf betrieblicher Ebene und Weiterentwicklung der Direktvermarktung Gemeinsame Nutzung der regionalen Moorvorkommen, des Reinluftgebietes und der natürlichen Gewässer der Region Umsetzung mit Partnern auf betrieblicher Ebene zur Schaffung eines Gesamtangebotes zum Thema Gesundheit. Bisher wurden einige wesentliche Eckpfeiler umgesetzt; so erhielt die Krakau als erste Kleinregion der Steiermark vor kurzem das Prädikat „Luftkurort“ verliehen; es kam zu verstärkten Kooperationen Landwirtschaft – Gastronomie und zur Ausbildung von regionalen Netzwerken. Dabei wurde insbesondere auf Natur. B. z. Kulturräumliche Gegebenheiten Rücksicht genommen. Aber auch der Tourismus trägt über seine Vertriebswege zur Bildung der Marke „Das g´sunde Tal“ bei. Einen durchaus interessante Perspektive und mögliche Weiterentwicklung dieses Projektes läge aber auch in der Ausarbeitung eines Biosphärenprojektes, wenn man diesen Begriff so versteht, dass damit ein gelebtes Modell gemeint ist, wie in einem Landschaftstyp Menschen nachhaltig wirtschaften und leben können und damit die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung ohne Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen verbunden ist. Gerade die Krakau aufgrund ihrer besonderen naturräumlichen Lage und landschaftlichen Schönheit würde sich dafür wohl anbieten; auch wenn man bedenkt, mit welcher Sorgfalt Kulturgut – sei es in der Beibehaltung von traditionellen Arbeits und Wirtschaftsweisen, aber auch in der Pflege von Bräuchen – von den Bewohnern des Hochtales behandelt wird. Autor:
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